Am Samstagmorgen wacht Cosimo vom strahlenden Sonnenschein
auf. Es geht doch nichts über Ausschlafen! Allerdings ist die andere Hälfte des
Bettes schon leer, Alice ist weg. 'Komisch...' wundert er sich, findet dann
aber einen Zettel auf dem Kopfkissen: "Habe meinen Eltern gestern nicht
mehr Bescheid gesagt, dass ich über Nach wegbleibe - musste also zurück ins
eigene Bett. xox, Alice".
Als er unten beim Frühstück sitzt, trudelt sogar noch eine
Whatssim von ihr ein:
Am Wochenende sind alle zu Hause, Belinda kümmert sich um
Cesare:
Und Brandon konnte seine Tochter [die zu ihrem Hitze-Outfit
blöderweise immer noch die alte Frisur trägt *husthust* :D ]mal aus ihrer Höhle
locken und sie zu einem Karoke-Duett überreden:
Wobei er im Grunde ein anderes Anliegen hat und die
Karaoke-Nummer nur als Aufhänger gebraucht hat. "Sag mal, Carlotta - mit
dir und diesem Alex Krämer, ist das denn jetzt was ernstes?" Carlotta
schaut etwas irritiert aus der Wäsche:
"Inwiefern, was ernstes? Wenn du wissen willst, ob wir
irgendwann mal heiraten - keine Ahnung. Wir sind noch sehr jung, und außerdem
ist das alles noch sehr frisch. Aber er ist auf jeden Fall mein fester Freund
und ich treffe keinen anderen, falls das die Frage war." - "Ja, das
war die Frage. Er hat ja schon einige Male hier übernachtet, und das ist auch
total in Ordnung, du bist ja schließlich ein großes Mädchen und ich bin ja auch
nicht naiv und weiß natürlich, dass du bald erwachsen sein wirst. Ich hoffe, er
behandelt dich gut? Weil, wehe, wenn er das nicht macht, dann bekommt er's mit
mir zu tun..." hebt Brandon drohend den Zeigefinger:
Carlotta wird ein bisschen ärgerlich: "Glaubst du echt,
ich würde mich von meinem Freund schlecht behandeln lassen...? In dem Fall wäre
er nicht lang mein Freund, du musst mich nicht beschützen, Papa, das krieg ich
schon ganz gut alleine hin.":
"Bitte entschuldige, du hast natürlich Recht. Ich weiß ja, dass du eine selbstbewusste,
junge Frau geworden bist, aber ich wollte mein kleines Mädchen trotzdem wissen lassen,
dass ich ihm die Hammelbeine langziehe, wenn es nötig ist. Wenn er dich zu
etwas drängt, wozu du noch nicht bereit bist, oder wenn er eine andere
anschaut..." Carlotta muss lachen: "Ich werd's mir merken. Sonst noch
was?" - "Ja, alsoooo... eine Sache wäre da tatsächlich noch..."
Carlotta guckt abwartend, und kann sich gar nicht vorstellen, was jetzt kommt:
"Deine Mutter ist etwas besorgt, ob *hmmm* also, ob er
womöglich an unserem Geld interessiert ist...?" - "Echt jetzt, Papa?
Sorgt ihr euch da auch bei Cosimo und Alice, oder nur bei Alex? Es kann also
nicht sein, dass er einfach in mich verliebt ist, oder wie?" - "Doch,
natürlich kann das sein. Sehr wahrscheinlich sogar, wie könnte er nicht bis
über beide Ohren in dich verliebt sein. Wir wollen doch nur nicht, dass du
ausgenutzt wirst. Und Alice kennen wir halt schon etwas besser." -
"Vielleicht solltet ihr euch einfach auch mal die Mühe machen und Alex auch
besser kennen lernen. Dann würdet ihr nämlich merken, dass er ein total
anständiger Kerl ist und sich nix aus eurer Kohle macht. Denn genaugenommen
habe ich ja gar kein Geld, auf das er aus sein könnte - ihr habt welches. Und
ich hätte jetzt spontan keine Idee, wie er da über mich rankommen sollte,
selbst wenn er solche Absichten hätte.":
"Aber die hat er ganz bestimmt nicht," fährt sie fort,
"und ich finde es sehr traurig, dass ihr sowas überhaupt denkt. Denkt ihr
das überhaupt beide, oder nur sie?" Brandon hebt entschuldigend die Arme
und macht ein betretenes Gesicht, eine Antwort bleibt er schuldig, aber
Carlotta versteht ihn auch so. "Aha, also ist Mama auf den Gedanken
gekommen, und du hast dich von ihr vorschicken lassen.":
Brandon gibt ein leises Brummen von sich. "Schon gut,
Papa, ich versteh schon. Ich würde mich freuen, wenn du versuchen würdest, Alex
kennenzulernen, dann wirst du schnell merken, dass du deswegen nicht besorgt
sein solltest.":
"Ach Kleines. Ich werde mich mehr mit ihm unterhalten,
versprochen. Und es tut mir leid, ich wollte dich nicht verletzen oder ihm
irgendwelche bösen Absichten unterstellen. Ich hätte mir erst ein eigenes Bild
von dem jungen Mann sollen. Kannst du deinem alten Vater nochmal verzeihen und
ihn umarmen?" Er macht so ein zerknirschtes Gesicht, da kann Carly gar
nicht anders:
Carly sieht auf die Uhr: Fast schon Zeit für Cesares
Geburtstagsparty. Also geht sie ins Bad und macht sich schnell zurecht. Sie ist
gerade fertig, als Brandon anklopft. "Herein?" - "Hallo, meine
Kleine. Bist du so weit? Die Gäste trudeln allmählich ein und Cesare will von
niemand anderem zum Kuchen gebracht werden als von 'Lotti' - ich hab's gerade
versucht, und einen mittelschweren Tobsuchtsanfall provoziert..." lacht
Brandon:
Na, wenn der kleine Sonnenschein auf seiner großen Schwester
besteht, kann Carly ja schwer nein sagen, oder? Schnell läuft sie die Treppe
hoch und sammelt Cesare ein, der auch gleich wieder ein glückliches Gesicht
macht, als er Carly sieht:
Und mit den Kerzen wird er sogar schon ganz alleine fertig:
Jetzt ist also auch das allerkleinste Nesthäkchen schon ein
Schulkind:
[Echt jetzt mal: Was hat der Klamottenzufallsgenerator
eigentlich für einen Fimmel mit diesen völlig schrägen Kopfbedeckungen immer
Oo]
Mama gratuliert ihrem Baby natürlich als erste:
Und ein Geschenk hat sie natürlich auch, Cesare bekommt eine
selvadorianische Puppe geschenkt:
Von Carlotta gibt's eine coole Voidkreatur, Intrigator. Mit der hat sie immer alle
anderen Kinder besiegt und jetzt soll sie Cesare Glück bringen:
"Sag mal, wo ist eigentlich unser Geschenk für meinen
Cousin?" fragt Clara gerade ihren Freund. "Na, das hab ich gestern
mit der Post geschickt." gibt Dustin zurück. "Häääh, wieso denn das,
wo wir doch jetzt auf seiner Party sind?" - "Hmmm, ja gute Frage. Da
war ich wohl etwas verpeilt." - "Was für ein Glück dass du wenigstens süß bist..." lacht Clara:
Bruno hat sich zu Belinda gesellt, die anderen
Familienmitglieder sind alle gerade anderweitig beschäftigt. "Ist es zu
glauben, dass er schon in die Schule kommt?" fragt Bruno gerade. "Ich
kann's auch nicht fassen. Mein Baby ist schon so groß geworden..." seufzt
Belinda. "Er ist ein toller Junge, ihr habt das großartig gemacht mit
ihm." gibt Bruno lächelnd zurück, aber es liegt ein wehmütiger Ton in
seiner Stimme:
Zum Glück gibt's momentan in der Familie ja noch ein anderes
Kind, das Cesare gleich mal zu einem Voidturnier herausfordern kann:
Nach der Party ist es dann aber Zeit für ein Umstyling -
ganz, ganz dringend sogar. Und ich hab mal wieder ein unpummeliges Kleinkind
großgezogen ;):
*****
Da Belinda nun wieder viel Freizeit hat, weil sie die
Vormittage grundsätzlich alleine im Haus ist, hat sie sich wieder mehr der
Musik gewidmet und einige Stücke für Gitarre und Klavier komponiert, sich aber
auch zum ersten Mal an Songtexten versucht. Die meisten ihrer Werke konnte ihre
Agentin sogar verkaufen - einen Song an eins der neuen Filmstudios, der es in
den Soundtrack eines Blockbusters geschafft hat. Dadurch hat sie in
Kennerkreisen eine gewisse Bekanntheit erlangt und wurde vom Studio zu einer
Besichtigungstour eingeladen - sogar mit Begleitung.
Da Bianka zufällig frei hat, fand Belinda, das wäre eine
gute Gelegenheit, mal wieder einen Tag mit ihrer Schwester zu verbringen:
Belinda hatte bei der Gelegenheit auch gleich eine Einladung
zu einem Vorspielen, sie war total nervös deswegen. Aber zum Glück besteht die
Jury nur aus zwei Personen, also braucht sie gar nicht so viel Lampenfieber zu
haben:
Einige Gebäude auf dem Gelände sind nur echten Promis
vorbehalten, aber zu Belindas Glück steht ein alter Freund vor der Tür, der für
sie ein Auge zudrückt ;):
So manch einer will sich nicht von Bruno abwimmeln lassen,
aber die müssen es dann eben auf die harte Tour lernen, dass keiner an Bruno
Windhain vorbeikommt ;):
Leider hat Belinda Bianka nach ihrem Vorspielen nicht mehr
wieder gefunden, also macht sie sich alleine wieder auf den Heimweg. Das war
ein echt aufregender und erfolgreicher Tag für sie, womöglich macht sie auf
ihre alten Tage doch noch Karriere ;)
*****
Es ist Gruseltag, und die Kids dürfen am Abend eine Party
veranstalten, das hebt Cosimos Laune schon am frühen Morgen:
[Kurzer Zwischeneinschub. Durch den Umbau ist ja eine Menge
Platz im ersten Stock freigeworden, und ich hab noch gar nicht gezeigt, wie es
dort jetzt aussieht:
Cesare hat wahrscheinlich am meisten Platz von allen, der
hat nämlich im Eckzimmer jetzt ein Schlaf- und Arbeitszimmer, und direkt
daneben ein riesiges Spielzimmer.]
Am Gruseltag muss man sich natürlich verkleiden, und das am besten
gleich nach dem Aufstehen. So halten es jedenfalls Belinda und Cesare:
Es wurde auch schon alles gruslig dekoriert und die
obligatorische Schocker-Süßigkeiten-Schüssel darf dabei natürlich nicht fehlen.
Blöd, das Nachbarskind hat dasselbe Kostüm wie Cesare:
[Eigentlich hatte ich für den ganzen Haushalt individuelle
Verkleidungen festgelegt, aber Carly hat sich dann von alleine umgezogen, und
sie hat sich ein viel tolleres Kostüm ausgesucht, als ich für sie vorgesehen
hatte :D
Merkt man gleich, dass man ihr in solchen Dingen nichts
vormachen kann, also durfte sie es natürlich anlassen]
Aber leider ist auch sie sehr schnell einer
Kostümdoppelgängerin über den Weg gelaufen. Auf den ersten Blick könnte man die
Dame für Clarabella halten, aber nein, sie ist es nicht. Andere würden sich
über sowas ärgern, aber Carly lacht nur und spricht die Fremde fröhlich an:
"Cooles Kostüm, aber ich glaube, mir steht es besser..." grinst sie:
Wie das immer so ist, bei Teenieparties geht's ja mehr
darum, seiner Freundin näher zu kommen, und natürlich hat Käpt'n Cosimo Alice
schon auf die Terrasse gelotst, in der Hoffnung, dort ungestört mit ihr
rumknutschen zu können:
Carly hat natürlich auch Alex eingeladen, und der ist völlig
überwältigt von ihrem Anblick. "O Sonnenschein, du siehst wunderhübsch
aus..." Auch Alex ist jetzt schon ein wenig draufgängerischer geworden,
also wispert er sofort noch hinterher: "Trotzdem kann ich nur daran
denken, dass du ohne Kostüm sogar noch hübscher aussiehst... Wollen wir uns
nach oben verkrümeln?":
Wie könnte Carly ihm das abschlagen? Im Laufschritt geht's
in ihr Zimmer, und sie knutschen schon heftig, bevor sie überhaupt in der Nähe
von Carlys Bett angekommen sind. Sie schaffen es gerade so noch bis zum
Schrank:
"Und hast du dich inzwischen bei Dustin schlau
gemacht?" fragt Carlotta etwas atemlos. "Ja, sicher. Denkst du
wirklich, ich würde bei sowas Zeit verschwenden?" lacht Alex. "Ich
kenn mich inzwischen total aus. Bereit, wenn du es bist." Er sieht ihr
ruhig in die Augen, bevor er sie wieder an sich zieht:
Als sich seine Lippen wieder von ihren lösen, lächelt sie
ihn verführerisch an und zieht ihn mit den Worten: "Ich könnte nicht
bereiter sein..." in den Kleiderschrank:
Obwohl es für beide das erste Mal ist, wissen sie ja
trotzdem schon ziemlich gut, was der andere gerne hat, und es ist kein Wunder,
dass es für beide ein unvergessliches Erlebnis ist. Sie kuscheln noch ein ganzes
Weilchen im Schrank, bevor Alex vorsichtig nachsieht, ob draußen die Luft rein
ist:
Ist sie, also kommt auch Carly wieder raus. "Du bist
echt mein Märchenprinz, Alex... Das war unvorstellbar toll. Du bleibst doch
über Nacht?" - "Sehr gerne. Ich glaube, ich hab mir da drin was
gezerrt... Vielleicht kannst du mich im Bett ja noch eine Runde
massieren?" fragt er grinsend:
Belinda hat den Gruseltag für etwas Promi-Networking genutzt
- Brandon hat sich erboten, daheim ein Auge auf die Party zu haben, nicht, dass
das komplett aus dem Ruder läuft. Ihr hatte ihre Agentin eine Einladung zu
Topmodel Heidi Sims berüchtigter Gruseltagsparty besorgt. Blöderweise hatte
Heidi da was falsch verstanden und hat Belinda an eine Bar gestellt, weil sie
dachte, sie gehört zum Catering ;) Im Nachhinein betrachtet, war das aber ein
toller Platz - an der Bar lernt man früher oder später jeden kennen und Belinda
hat sich sogar mit einem Promi angefreundet. Allerdings steckt man so harte
Feten in ihrem Alter nicht mehr ganz so gut weg:
*****
Am nächsten Tag muss sie aber trotzdem früh raus, denn sie
muss schon wieder aufs Studiogelände, da hat ihre Agentin heute für sie ein
Meet & Greet arrangiert. Ist es nicht verrückt? Es gibt echt Sims, die Autogramme
von Belinda wollen:
Nach dem Event ist Belinda überglücklich, aber auch fix und
fertig - die kurze Nacht fordert ihren Tribut. Sie gönnt sich noch einen
Cocktail an der Bar, bevor sie nach Hause fährt. Bruno hat ebenfalls Feierabend
und setzt sich zu ihr. "Hallo Belinda, schön, dass wir uns mal wieder
alleine sehen. Wie geht's dir? Wahnsinn, das war ja hier ein richtiger Ansturm
heute - und alle waren nur wegen dir hier." - "Verrückt, oder? Dabei
hab ich nur ein paar Songs geschrieben, irgendwie versteh ich den ganzen Trubel
gar nicht." - "Doch, ich kann das schon verstehen, sie haben deinen
Song ja in Dauerschleife gespielt und der ist echt gut.":
"Danke, Bruno. Das bedeutet mir viel. Aber genug von
mir. Wie geht's dir? Also euch?" - "Alles gut so weit. Die Kinder
werden langsam groß, und wir werden alt, aber sonst alles in Ordnung."
Belinda lacht. "Ja, das ist wohl nicht von der Hand zu weisen, dass wir
vier allmählich zu den älteren Semestern gehören. Ich mach mir manchmal ein
wenig Sorgen, ob wir noch da sind, wenn Cesare erwachsen wird." -
"Geht uns ähnlich mit Chris, da waren wir ja auch etwas spät dran mit
unserem Nachzügler." - "Naja, wird schon werden." gibt Belinda
nachdenklich zurück:
"Ich denke oft an dich. An uns." wechselt Bruno
abrupt das Thema. Zum ersten Mal seit einer halben Ewigkeit erwähnt er mal
wieder ihr kurzes Intermezzo. Einen kleinen Moment reagiert Belinda nicht, doch
dann sucht sie über den freien Hocker hinweg Blickkontakt. "Ja. Geht mir
auch so. Bist du immer noch so unglücklich mit Bianka?" - "Nein, gar
nicht. Aber trotzdem kann ich uns nicht vergessen." - "Das verstehe
ich besser, als du wahrscheinlich ahnst. In den letzten Jahren könnte ich mir
wirklich keinen besseren Ehemann vorstellen als Brandon. Und trotzdem kann ich
dich auch nicht vergessen.":
"Tja, damit müssen wir wohl leben, oder? Dass es für
uns zwei kein Happy End geben wird." Er lächelt, aber seine Stimme klingt
tieftraurig. "O Bruno. Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll."
lässt Belinda den Kopf hängen. "Vielleicht tröstet es dich, wenn ich dir
sage, dass ich auch fast täglich an das denke, was hätte sein können. Was fast
gewesen wäre. Du bedeutest mir viel mehr, als einem ein Schwager bedeuten
sollte, und es gibt mir jedes Mal einen Stich, wenn ich dich sehe. Und jetzt
sollte ich nach Hause gehen, bevor ich noch mehr Unsinn rede. Mach's gut,
Bruno, bis bald.":
*****
Zuhause zieht sich Belinda erst mal um und geht joggen. Die
Begegnung mit Bruno hat sie aufgewühlt. Wenn sie ihn sieht, hat sie jedes Mal
Schmetterlinge im Bauch - wie ein liebeskranker Teenager. Und sie fühlt sich
schlecht deswegen - es ist Brandon gegenüber nicht fair. Und auch nicht ihrer
Schwester gegenüber. Aber andererseits kann sie ihre Gefühle ja auch nicht
abstellen, und es ist schon schwer genug, ihnen nicht nachzugeben. Was sie
natürlich nie tun würde, auch wenn es weh tut. Sie hatte immer den Verdacht, dass
es Bruno ganz genauso ergeht, aber es jetzt sicher zu wissen, macht die Sache
noch schwerer. Obwohl sie jetzt schon todmüde ist, steht ihr sicher eine schlaflose
Nacht bevor:
Carlotta bereitet mal wieder ein neues You-Sim-Video vor,
und der erste Schritt dafür ist ja immer ein gutes Makeup:
Und da sie momentan auf Wolke7 schwebt, geht ihr auch alles,
was sie anpackt, supergut von der Hand:
Und somit ist das Video in der Rohfassung auch schon im
Kasten, als Alex wie verabredet am Abend vorbeikommt. Er verbringt inzwischen
fast jede Nacht bei Carly und die beiden verlieben sich von Tag zu Tag mehr in
einander. Sie begrüßt ihn und fragt auch gleich: "Hunger, Märchenprinz?
Ich hab heute Kürbissuppe gemacht. Also selber.":
"Schade, Sonnenschein, ich hab daheim schon was
gegessen. Meine Mama ist etwas verschnupft, weil wir drei fast jede Nacht außer
Haus verbringen, daher wollte sie, dass wir wenigstens regelmäßig zusammen zu
Abend essen." - "Nicht schlimm, vielleicht hast du ja später nochmal
Hunger. Aber ich hol mir was, ich verhunger gleich..." Die beiden setzen
sich an den Tresen und bekommen Gesellschaft von Carlys Vater. "Hallo
Alex, wie geht's dir? Wie läuft's in der Schule?":
"Hallo Herr Bellafigura. Sehr gut eigentlich. Also mir
geht's gut, ich bin im Footballteam der Schule jetzt in der festen Aufstellung
und ein paar Profivereine interessieren sich tatsächlich schon für mich. Also
für später, nach der Schule. Und über die Noten kann ich auch nicht klagen, ich
gehöre zu den besten in meiner Klasse." - "Wow, ehrlich? Hier sitzt
ein zukünftiger Profisportler in meiner Küche?" gibt Brandon beeindruckt
zurück. "Das ist toll, trainieren wir mal zusammen? In meinem Alter leidet
man leider an fortschreitendem Muskelschwund..." erklärt er mit einem
Fingerzeig auf seinen Bizeps. "Ich finde eigentlich, dass sie
ausgezeichnet in Form sind für ihr Alter." gibt Alex zurück. Nett gemeint,
aber trotzdem irgendwie ein kleiner Seitenhieb enthalten, wie Teens halt so
sind :D. Carlotta löffelt ihre Suppe und freut sich, dass Brandon sein Versprechen
so schnell einlöst:
Und so geht der Tag für die beiden Turteltäubchen harmonisch
zu Ende:
*****
Am nächsten Tag hat Brandon frei und auch bei Belinda steht
kein Termin an. Sie hat ein schlechtes Gewissen, weil sie die ganze Zeit an Bruno
denkt, also sucht sie die Nähe zu ihrem Ehemann. "Hättest du heute Lust zu
einem Ausflug ins Museum? Ich hab im Internet gelesen, dass in Willow Creek
eine Sonderausstellung läuft." - "Ehrlich? Darauf hab ich auf alle
Fälle Lust, du weißt ja, was ich für ein begeisterter Hobbymaler bin. Ein wenig
Inspiration von den echten Meistern wäre toll.":
Also brechen sie gleich nach dem Frühstück auf. Bevor sie
reingehen, drückt Belinda ihrem Mann ein Küsschen auf. "Ich liebe dich.
Ich sag es dir viel zu selten, aber es ist so." - "O Liebling. Ich
liebe dich auch." antwortet Brandon:
Sie gehen ins Museum, und betrachten beide die wunderschönen
Gemälde:
Allerdings ist Belinda inzwischen schon so bekannt, dass
sich allmählich eine kleine Simtraube bildet, die offensichtlich mehr an ihr,
als an den Ausstellungsstücken interessiert ist. Ein "Fan" wird sogar
ohnmächtig:
Belinda setzt sich neben ihren Mann, es gibt da nämlich
etwas, das ihr seit gestern nicht mehr aus dem Kopf geht, und das sie unbedingt
ansprechen will. "Brandon, ich mache mir Sorgen. Wir waren ja schon nicht
mehr die Jüngsten, als Cesare geboren wurde und ich habe vor kurzem mit
Schrecken festgestellt, dass wir zwei fast schon 60 sind, wenn er endlich ein
Teen wird. Ich habe Angst, dass wir nicht mehr für ihn da sein können, bis er
erwachsen ist.":
"Bist du dir da ganz sicher...? Das gibt's doch
eigentlich gar nicht.." Brandon sieht seine Frau zweifelnd an:
Er zieht einen Kalender aus der Tasche und stellt
erschüttert fest, dass Belinda Recht hat, mit dem, was sie ihm gerade erzählt
hat. "O mein Gott, tatsächlich." - "Ich denk mir so was
furchtbares doch nicht aus. Wir müssen unbedingt irgendwelche Regelungen
treffen, falls wir sterben sollten, bevor er auf eigenen Füssen stehen kann.":
Erschüttert von der Tatsache, dass so etwas nötig sein
könnte, setzen die beiden sich wieder. "Ich weiß gar nicht recht, wie wir
das regeln sollen. Unsere Geschwister sind ja nicht wirklich jünger als wir.
Denkst du, Carlotta würde sich um ihren kleinen Bruder kümmern, bis er
niemanden mehr braucht? Können wir ihr das zumuten, für ihren kleinen Bruder zu
sorgen? Cosimo scheidet wohl aus, es ist ja kein Geheimnis, dass er so gut wie
keine Bindung zu ihm hat." murmelt Belinda geknickt.
"Liebling, ich finde eine Lösung für dieses Problem. Hör auf, die Stirn zu
runzeln und dich zu sorgen, das macht nur Falten auf deinem wunderschönen
Gesicht.":
Belinda lehnt sich an Brandon, sodass er sie verstehen kann,
wenn sie flüstert: "Was für eine Lösung könnte das sein? Mir fällt keine
ein, und du willst eine aus dem Ärmel schütteln?" fragt sie. "Verlass
dich auf mich. Er hat ja gerade erst Geburtstag gefeiert, also haben wir noch
etwas Zeit."
Belinda atmet
erleichtert auf, sie ist fürs erste froh, dass sie ihre Sorgen teilen konnte:
Die beiden vergessen Belindas Fanscharen im Hintergrund und
küssen sich einfach innig:
"Ich danke dir, Brandon. Ich weiß, dass ich mich auf
dich verlassen kann. Es geht mir jetzt schon viel besser, weil ich weiß, dass
du eine Lösung finden wirst.":
"Hast du genug Bilder gesehen? Ich hab richtigen
Hunger, wollen wir was essen gehen? Oder nach Hause fahren und kochen?" -
"Ich hab da drüben im Park einen Imbiss gesehen, wollen wir uns da was
holen?" schlägt Brandon vor. "Klar, gerne.":
***Fortsetzung folgt***



































































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