Dienstag, 20. November 2018

Penny Special 2- Auszug und der Weg in die Zukunft


Heute also das zweite Special zu Pennys Auszug.

Verlassen haben wir Penny nachdem sie mit Mayumi zum Frauenarzt aufgebrochen ist. Zwischendurch war sie noch bei ihren Eltern zu Hause Ostern feiern und ist jetzt wieder im eigenen Heim.



Ein paar Wochen sind seit Pennys Besuch beim Frauenarzt vergangen und was sie damals schon geahnt hatte, sollte sich dann auch bewahrheiten:
Penny ist es so unglaublich unangenehm, dass ausgerechnet sie gleich beim ersten Freund nicht ordentlich aufpasst beim Verhüten und ungeplant schwanger wird. Wie soll sie das nur jemals ihren Eltern erklären ohne dabei in Grund und Boden zu sinken. Und auch Elias hat sie bis jetzt noch nichts gesagt, weil sie sich nicht getraut hat. Schließlich sind sie erst seit ein paar Wochen richtig zusammen und er wollte bestimmt nicht sofort ein Kind vor die Nase gesetzt haben. Aber langsam kommt sie nicht mehr drumherum mit ihm darüber zu reden, denn unter ihrem Shirt zeichnet sich immer stärker ein kleiner Babybauch ab:
Wobei sind erstmal die Tage der bauchfreien Tops und Penny legt sich eine angemessenere Garderobe zu:
Schließlich fasst sie den Entschluss Elias anzurufen und zum klärenden Gespräch einzuladen. Sie liebt dieses Baby jetzt schon und auch wenn Elias vielleicht bestürzt ist von der Neuigkeit und sie dann eventuell verlässt (diesen Gedanken hat Penny schon tausendmal angespielt in ihrem Kopf, aber konnte es nie zu Ende führen, weil es sich so schmerzhaft angefühlt hat), hat ihr Kind doch die Chance auf einen Vater verdient. Und vielleicht kommt ja auch alles ganz anders.
Trotzdem muss sie mehrmals tief durchatmen, bevor sie Elias die Tür öffnet:
„Penny was ist los. Du hast dich so komisch angehört am Telefon. Ist was passiert?“
„Ähm ja also… ohje ich weiß gar nicht, wie ich dir das sagen soll.“:
„Nun rück schon raus mit der Sprache. Vielleicht kann ich dir ja helfen, egal was es ist. So schlimm ist es ja bestimmt nicht.“:
„Also irgendwie doch. Ich sag’s jetzt einfach, macht ja sonst auch keinen Sinn.“, Penny holt noch einmal tief Luft. „Erinnerst du dich noch an unsere kleine Feier im Whirlpool nach meiner Beförderung?“ Elias nickt. „Ja, also da haben wir wohl ein bisschen zu doll gefeiert und vor allem haben wir wohl nicht alleine gefeiert. Also was ich eigentlich damit sagen will. Anscheinend haben wir das noch nicht so drauf mit dem Verhütungskram, denn, ähm, ich bin schwanger.“:
Elias weiß gar nicht was er sagen soll. „Bist du dir sicher? Ich meine hast du nur einen Test gemacht aus dem Supermarkt? Die Dinger sind ja nie so richtig zuverlässig. Am Besten fahren wir gleich mal zum Arzt und lassen den das nochmal überprüfen, dann sind wir auch ganz sicher.“ Penny sieht schon wie er kurz davor ist in Panik zu verfallen. Sie hat es doch geahnt, er steckt das nicht so richtig gut weg.
„Ähm, nicht nötig. Ich war schon beim Arzt und der hat mit das bestätigt. Ich hab auch schon ein Ultraschallbild, willst du sehen?“ Elias zögert kurz und nimmt ihr dann das für ihn unscharfe Bild von irgendetwas aus ihrer Hand. Ein paar Minuten starrt er einfach nur auf das Bild und dann plötzlich füllen sich seine Augen mit Tränen. ‚Na toll, das war’s jetzt!‘, befürchtet Penny schon, doch es kommt anders wie erwartet. Denn das sind keine Tränen der Wut oder Trauer, nein, Elias hat Freudentränen in den Augen.:
„Krass, ich werde Vater. Dass das so schnell gehen kann, rechnet ja auch keiner mit. Wahnsinn.“
„Das heißt du bist nicht böse?“, fragt Penny vorsichtig nach.
„Böse? Wieso sollte ich böse sein? Vor allem nicht auf dich. Du hast doch nichts falsch gemacht hier dran“, er hält das Ultraschallbild in die Luft, „sind wir ja nun beide beteiligt, oder? Wobei ich zugeben muss, dass ich rein gar nichts erkennen kann auf dem Bild. Ich freue mich schon darauf, wenn ich mal nen Arm oder den Kopf sehen kann später.“
„Also bleibst du bei mir und dem Baby?“, Penny ist immer noch nicht so überzeugt, dass Elias sich wirklich nicht trennen will.
„natürlich bleibe ich bei euch. Hast du etwa Angst gehabt, ich könnte dich wegen sowas verlassen? Lass dir eines gesagt sein Penny, so ein Mann bin ich nicht. Ich liebe dich und ja vielleicht ging das jetzt alles ein bisschen schnell, aber ich kann mir nichts Schöneres vorstellen, als mit dir eine Familie zu haben und wenn es schon jetzt so sein soll, dann hat sich jemand schon was dabei gedacht.“
Plötzlich fällt die ganze Anspannung von Penny ab und sie fühlt sich gleich viel leichter. Ob sie den Moment nutzen soll und gleich den nächsten Schritt wagen soll. „Ich liebe dich auch. Ich glaube ich habe dir das noch nie so richtig gesagt. Ich bin so froh dich getroffen zu haben. Und wo wir das mit dem Baby jetzt geklärt haben, habe ich noch was auf der Seele. Also ich meine du gehst hier ja eh schon ein und aus, als wäre es dein Haus und jetzt wo ich schwanger bin, wäre es bestimmt angenehm dich eigentlich den ganzen Tag um mich zu haben. Deswegen wollte ich dich fragen, ob du nicht vielleicht hier bei mir einziehen magst?“:

„Hm, lass mich mal kurz überlegen. Ich soll meine winzige, stickige Singlebude in der großen, lauten Stadt aufgeben und zu dir in dieses große, geräumige Haus ziehen, dass direkt am Strand liegt und von dem aus man die Möwen auf dem Meer beobachten kann. Ich weiß nicht…“, gespielt übertrieben lässt sich Elias Zeit mit seiner Antwort:
„Na ja, warum nicht. Wird ja vielleicht ganz nett hier so mit uns zweien.“:
„Oh man Elias veräpple mich doch nicht so, ich bin schwanger und nah am Wasser gebaut. Na dann lass uns mal reingehen und ein Umzugsunternehmen suchen, damit wir das zeitnah über die Bühne bringen, bevor ich zum Walross werde und nur noch den ganzen Tag auf dem Sofa liege und mich von dir bedienen lasse.“:
Jetzt hat auch Penny ihren Humor wiedergefunden.

Ausgerechnet der Sommer, in dem Penny schwanger ist, wird anscheinend ein extrem heißer Sommer in Brindelton Bay. Egal wie luftig sie sich auch anzieht, sie fühlt sich trotzdem immer unwohl und zu allem Übel macht ihr auch noch diese verdammte Morgenübelkeit zu schaffen:
Aber davon lässt sie sich die Vorfreude auf das Baby nicht nehmen und auch wenn die beiden sich überraschen lassen wollen, was das Geschlecht des Kindes angeht, hat Penny schon mal das Kinderzimmer eingerichtet:
Da sie tatsächlich vor kurzem zur Champion- Gamerin in der Firma gekürt wurde, hat sie zu ihrem Glück ziemlich lapidare Arbeitszeiten und hat ne Menge Freizeit. Sie liebt es mittlerweile diese Zeit zu nutzen und am Strand entlang zu spazieren und ihrem Baby im Bauch schonmal die schöne Landschaft von Brindleton Bay zu zeigen. Bei einem ihrer Spaziergänge kommt ihr ihre Schwester entgegen und die sieht gar nicht so glücklich aus:
Ob ihr wohl auch die Hitze zu schaffen macht oder ist es doch etwas anderes.
„Huhu, Rosalie hier drüben.“:
„Schwesterherz, wie geht es dir? Du hast dich ja ewig nicht mehr gemeldet. Alles gut bei dir? Papa war schon dreimal kurz davor dir die Bude zu stürmen, aber Mama hat ihn bis jetzt noch jedes Mal davon abhalten können. Vielleicht solltest du ihn mal anrufen.“, begrüßt Rosalie sie.
„Ach du gute Güte, ich bin aber auch eine treulose Tomate. Ich denke ja nur noch an mich und habe euch ganz vergessen. Das muss die Aufregung sein, tut mir leid. Ich hole das gleich heute nach.“
„Aufregung? Was denn für Aufregung? Jetzt hast du mich aber neugierig gemacht. Also ich lasse dich hier nicht mehr weg, bevor ich jetzt alle pikanten Details aus deinem neuen Leben weiß.“
„Oh mein Gott, das habe ich ja auch ganz vergessen euch zu erzählen, weil alles so hektisch war in letzter Zeit. Ich bin eine echt schlechte Tochter und Schwester. Oh man.“
„Boah, Penny jetzt mach es doch nicht so spannend. Rück raus mit der Sprache, was ist los bei dir?“
„Ok, also halte dich fest. Und bevor du was sagst, nein, ich habe nie im Leben selber damit gerechnet, dass es so schnell geht“, Rosalie guckt jetzt ganz verwirrt, „Aber ich bin schwanger!“:
„Ist nicht dein Ernst?“: „Wow, also du und Elias legt ja ein ganz schönes Tempo vor“, zwinkert sie ihrer Schwester zu. „Aber hey, herzlichen Glückwunsch. Man ist das aufregend. Ich freue mich so für euch.“:
„Danke, wir freuen uns auch schon riesig. Erst hatte ich ja ein bisschen Angst, dass Elias es nicht so gut aufnimmt, schließlich sind wir ja noch nicht lange zusammen, aber er ist echt von Anfang an voll dabei gewesen. Das ist auch der Grund, warum es so hektisch war bei mir in letzter Zeit. Elias und ich haben nämlich gleich beschlossen, dass er zu mir zieht und vor ein paar Tagen sind dann endlich seine letzten Sachen bei uns angekommen. Ab jetzt wird es auch wieder ruhiger denke ich. Aber du glaubst gar nicht, wie glücklich ich im Moment bin.“
„Doch das glaub ich dir. Ich freu mich so für dich, dass du mit Elias auch endlich deinen Seelenverwandten gefunden hast. Das war schon lange überfällig. Und ruf unbedingt Mama und Papa an, die beiden werden ausflippen vor Freude. Papa fällt wahrscheinlich noch am Telefon in Ohnmacht vor lauter Vorfreude auf sein erstes Enkelkind und vielleicht drängt er Bruno und mich dann nicht die ganze Zeit.“
„Apropos Bruno und du, alles gut bei euch? Wie gehen die Hochzeitsvorbereitungen voran? Du sahst da vorhin nicht so glücklich aus.“, tastet sich Penny vorsichtig vor.
„Doch, doch, bei uns ist alles gut. Ich bin nur ein bisschen gestresst.
Das Datum rückt immer näher und ich habe das Gefühl ich habe noch nichts geschafft. Ich habe kein Kleid. Keinen Veranstalter, der mir den Garten zurecht macht und Papa ist auch keine große Hilfe mit seinem ständigen Genörgel, dass er nicht mehr der jüngste ist und vor seinem Ableben mindestens noch ein Enkelkind im Arm halten möchte. Das geht mir ganz schön an die Substanz. Aber trotzdem freue ich mich, wenn es dann endlich soweit ist und ich einfach nur Ja sagen muss.“:
Penny lacht. „Ja, das glaube ich. Aber du schaffst das schon, das weiß ich. Und wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann sag einfach Bescheid. Beim Kleid aussuchen oder so, kann ich auch mit dickem Bauch helfen.“:
„Also auf das Angebot komme ich bestimmt zurück. Ich nehme nämlich auf keinen Fall Papa oder Bruno mit zur Anprobe, denen ist ja eh nichts gut genug. Da vertraue ich lieber auf dein und Mamas Urteil. Aber ich glaube ich muss mal los, Chips hat sich schon ohne mich vom Acker gemacht. Nicht, dass die zuhause noch denken, mir wäre was passiert. Ich hoffe wir hören uns ganz bald. Mach’s gut Penny.“ Rosalie winkt Penny noch beim Laufen zu und verschwindet dann hinter der nächsten Düne.
Die ganze Zeit in der prallen Hitze zu stehen, hat Penny ganz schön zu schaffen gemacht und deswegen geht auch sie wieder nach Hause. Keine zehn Minuten später klingelt es an der Haustür und Svea kommt auf einen Spontanbesuch vorbei:
„Mama, was machst du denn hier?“, begrüßt Penny sie ganz verwundert.
„Deine Schwester kam vorhin nach Hause und hat gemeint, dass du uns was ganz Wichtiges zu erzählen hast. Und ich wollte mal schneller sein, als der Papa, der ist nämlich gerade arbeiten, also bin ich schnell her geflitzt.“, zwinkert Svea ihr zu.
„Oh man, hier kann man auch keine Geheimnisse haben“, schmunzelt Penny. „Ach egal, eigentlich freue ich mich ja, dass du vorbeigekommen bist und ich dir von Angesicht zu Angesicht berichten kann, dass du Oma wirst“:
Kurz hat Penny Angst, dass ihre Mama gleich in Tränen ausbricht, aber schnell sind die aus dem Augenwinkel gewischt. „Oh Penny, das ist ja wundervoll. Mit so einer tollen Nachricht hätte ich wirklich nicht gerechnet. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer natürlich Herzlichen Glückwunsch. Was für eine schöne Überraschung.“ Svea drückt ihre Älteste ganz fest:
„Und ruf auf alle Fälle nachher noch den Papa an, der wird Augen machen. Und denk auch bitte daran, dass wenn du Hilfe brauchst, egal bei was und sei es beim Schuhe zu binden, dann sag Bescheid und einer von uns kommt sofort vorbei, ja? Versprich mir das.“:
„Das mach ich versprochen.“ Svea bleibt noch bei ein bisschen bei ihrer Tochter und diese löchert sie mit Fragen zur Schwangerschaft und zur Geburt. Schließlich ist so eine Expertin live und in Farbe tausendmal besser, als ein olles Buch.

Und so ziehen die Wochen ins Land und Pennys Schwangerschaft schreitet voran. Auch Elias hat sich richtig eingelebt im Haus und es hat sich herausgestellt, dass er ein kleiner Drecksspatz ist:
Was soll man auch die schmutzige Wäsche in den Korb dreißig Zentimeter weiter rechts schmeißen, wenn sie doch auch auf dem Boden Platz haben? Innerlich rollt Penny immer mit den Augen, wenn sie seine Wäsche wegräumt. Aber es ist nicht nur die Wäsche. Penny freut sich ja, wenn er in der Küche hilft und ihr mal was zu Essen macht, aber Arbeit abnehmen tut er ihr nicht damit, wenn die Küche hinterher aussieht wie ein Schlachtfeld. Jedes Mal hinterlässt er dreckige Arbeitsflächen:
Und eigentlich müsste Penny die ständig putzen. Doch auch das wird mit Fortschreiten der Schwangerschaft und wachsendem Babybauch immer beschwerlicher:
Deswegen beschließt Penny eines Morgens nach dem Frühstück, dass ihre Finanzen es definitiv zulassen, dass Penny und Elias sich eine Haushaltshilfe leisten können. Sie schafft den Haushalt einfach nicht mehr alleine. Also ruft sie gleich bei der Agentur an und lässt sich auf die Warteliste setzen:
Ansonsten verlaufen die Tage aber recht ruhig. Wobei Penny das Gefühl hat, dass sie den ganzen Tag, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommt, nichts anderes macht, als zu Essen. Morgens nen schönen süßen Pfannkuchen, mittags Makkaroni mit Käse, am Nachmittag ist dann schon wieder Platz für ein Stück Kuchen, zum Abendbrot Spaghetti und vor dem Schlafen gehen noch eine Schüssel Chips:
‚Oh Gott, wenn ich so weiter mache, sehe ich nach der Geburt nicht viel anders aus, als jetzt.‘, sorgt sie sich um ihre Figur. Darum hat sie jetzt schon mal angefangen Ratgeber zu lesen, wie man nach der Geburt schnell wieder in Form kommt:

Am meisten über Pennys Schwangerschaft gefreut hat sich, abgesehen von der Familie, auch Mayumi. Die war ganz begeistert, als Penny vor ein paar Wochen mit ihr zum Frauenarzt ist und mit einem Mutterpass wieder aus dem Sprechzimmer gekommen ist. „Wie cool ist das denn bitte? Jetzt sind wir sogar zur gleichen Zeit schwanger“, hat sie ganz aufgeregt auf der Rückfahrt geplappert. „Ist das nicht toll, jetzt muss keiner von uns da alleine durch.“ Und deswegen sind Mayumis Besuche in den letzten Wochen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Sie steht praktisch fast täglich bei Penny vor der Tür, wenn ihr Freund arbeiten ist.
„Penny wie geht’s dir? Sag mal hast du auch so Rückenschmerzen wie ich. Das doch echt nicht zum Aushalten. Ich weiß nachts schon gar nicht mehr wie ich liegen soll und meine Füße habe ich auch schon seit Wochen nicht mehr gesehen, wenn die nicht immer so weh tun würden, würde ich daran zweifeln, ob sie überhaupt noch da sind.“:
Penny muss jedes Mal erstmal herzlich lachen, wenn ihre Freundin vorbei kommt und sie über ihr Wohlbefinden und ihre Wehwehchen informiert.
„Na wir haben es ja bald geschafft“, versucht Penny sie zu beschwichtigen. „Zeit mal her deinen Wonneproppen. Wie geht es ihm oder ihr denn heute?“, vorsichtig begutachtet Penny Mayumis Bauch:
„Boah, also den Tritten nach zu urteilen wird das hundertpro ein Fußballspieler oder Kickboxer. So und jetzt zeig mal deine Wampe her. Da muss ich doch auch gleich mal gucken, ob der zukünftige beste Freund oder Freundin meines Kindes sich auch ordentlich entwickelt da drinnen.“:
Es ist schon zu einer Art Ritual geworden, dass die beiden Freundinnen zu Anfang erstmal ihre Babybäuche begutachten. Da ist auch noch ein anderer Grund, warum Mayumi so oft vorbeikommt. Sie langweilt sich zu Tode in ihrer kleinen Wohnung in der Stadt, in der es nicht viel gibt. Das würde sie nie laut aussprechen, denn sie weiß, dass das Enrico verletzen würde, schließlich arbeitet er sich die Finger wund für sie beide und da will Mayumi sich nicht auch noch darüber beklagen, dass das Entertainmentangebot in der Wohnung zu wünschen lässt. Zum Glück hat ja aber Penny alles, was das gelangweilte Baldmutterherz begehrt. Also steigt Mayumi nach der Begrüßung entweder erstmal eine Runde auf die Gamingmatte:
Oder sie zieht sich auf Simflix ihre Lieblingsserie „Game of Lamas“ rein:
Penny stört das nicht. Sie freut sich immer über Mayumis Besuch muss sie wenigstens nicht mehr alleine Naschen. ^^ Also backt sie, während Mayumi sich erstmal vor den großen Fernseher haut, lauter süße Köstlichkeiten. Heute hat sie sich für leckere, klebrige Brownies entschieden:
Wobei sie auch beim Backen merkt, dass das immer beschwerlicher wird. ‚Wird wirklich Zeit, dass das Kind bald kommt‘, denkt sie sich, als sie mal wieder von höllischen Rückenschmerzen geplagt wird:
Aber egal, denkt sie sich noch, denn jetzt wird es Zeit die Brownies zu verschlingen und Dank Mayumi muss sie das ja auch nicht alleine tun:
„Sag mal, ihr lasst euch auch überraschen was es wird, oder?“, fragt Penny plötzlich:
„Ja, wir dachten das macht die ganze Sache aufregender. Aber ich muss sagen in letzter Zeit bin ich doch ganz schön neugierig. Aber jetzt ist es ja eh bald so weit.“
„Stimmt, ich muss mich aber auch ständig dazu anhalten beim nächsten Arztbesuch den Arzt nicht doch zu fragen was es wird.“
„Kann ich durchaus nachvollziehen. Aber sag mal Penny wäre es nicht total lustig, wenn einer von uns ein Mädchen und einer einen Jungen zur Welt bringt und dann spielen sie schon von Kindesbeinen an zusammen und werden größer und dann verlieben sie sich irgendwann und heiraten später“, grinst Mayumi:
„Also du hast ja große Pläne mit unseren Kindern“, lacht Penny. „Aber du hast Recht lustig wäre es schon. Und wer weiß“, zwinkert sie. Nach einem erholsamen und gemütlichen Nachmittag macht Mayumi sich dann wieder auf den Weg nach Hause, damit Enrico keine leere Wohnung vorfindet:
Aber auch Elias lässt nicht lange auf sich warten und die beiden genießen einen ruhigen Abend vor dem Fernseher:
Irgendwann hat Penny dann auch keine Lust mehr auf ihren Ratgeber und bekommt schon wieder Hunger. Elias hat heute nach der Arbeit noch im örtlichen Elektrogeschäft eine Überraschung für Penny besorgt und die will sie jetzt gleich mal ausprobieren:
‚Es geht doch nichts über frisches Popcorn‘, freut sie sich, als sie mit der Schüssel dampfenden Karamellpopcorn Richtung Fernseher zurück geht:

Da Penny schon im letzten Trimester ihrer Schwangerschaft ist, konnte sie schon in Elternzeit gehen und sich zu Hause schonen. Doch den ganzen Tag alleine zu Hause ist auch doof, also beschließt sie mal bei ihren Eltern vorbei zu schauen, wohnen ja nicht weit entfernt, das dürfte sie schaffen. So steht sie nach zehn Minuten Fußmarsch auch schon im Haus ihrer Kindheit auf der Matte:
Wobei hier anscheinend ein ganz schönes Durcheinander herrscht. Liam turnt mitten in der Woche noch um halb elf zu Hause rum, obwohl schon längst Zeit für die Schule ist:
Und Mama vergnügt sich draußen im Garten auf der Rutsche, obwohl über ihr kein kleines Gewitter tobt:
„Na wenigstens scheinst du noch nochmal zu sein“, begrüßt Penny Chips grinsend, die sofort auf ihr Frauchen zugelaufen kommt:
„Ja ich hab dich ja auch vermisst, Süße. Aber im Moment würde ich es eh nicht schaffen mich ausreichend um dich zu kümmern“, gibt sie traurig zu, als Chips sie abschleckt:
Da kommt auch schon Greg die Treppe runtergeeilt, der meint die Stimme seiner Ältesten gehört zu haben. „Mensch Penny sag doch was, wenn du hier bist. Schleichst hier rum wie ein Geist.“, begrüßt er sie:
„Alles ok? Oder ist was passiert?“, will er ganz besorgt wissen:
„Nein, Papa alles gut. Uns geht es bestens. Sie streichelt sich den Bauch. Ich hab mich nur so unendlich gelangweilt zu Hause und da habe ich gehofft hier ist einer, der sich über meinen Besuch freut.“, lächelt sie ihn an.
„Also Bienchen, ich freue mich immer, wenn du kommst. Das weißt du doch. Und jetzt zeig mal her, was macht den mein Enkelkind?“:
„Oh ho, schon nicht schlecht. Da kann einer aber schon ordentlich gegen Opas Hand treten, was? Und wie geht es dir?“, fragend blickt er zu Penny hoch.
„Ach geht schon. Die üblichen Beschwerden halt. Schmerzender Rücken, dicke Füße, immer Hunger“, lacht sie:
„Hm, also rein theoretisch kann ich gegen alles was machen.“, überlegt Greg. „Womit wollen wir anfangen? Vielleicht die Füße? Deine Mutter hat damals auf meine Massagen geschwört, als sie mit Liam schwanger war. Soll ich mir deine auch mal angucken?“:
Dankbar nimmt Penny das Angebot von ihrem Vater an und geht mit ihm in den Keller, wo Greg sich gleich ausgiebig erst dem rechten und dann dem linken Fuß widmet:
„Oh Papa das ist traumhaft. Du hast ja magische Hände“, seufzt sie genießerisch. Greg freut sich, dass er endlich auch mal was Gutes für Penny tun konnte.
Anscheinend hat er aber das ganze Wasser aus ihren Füßen in die Blase geknetet, denn nach der Massage muss Penny dringend mal auf Toilette. Doch vorher stibitzt sie sich noch schnell eine Erdbeere aus dem Obstkorb und verspeist die gleich beim Pinkeln:
Auf dem Weg zurück nach Hause hat es dummerweise angefangen zu regnen, aber das stört Penny gar nicht, denn es ist immer noch Sommer und der Regen ist angenehm warm auf der Haut und nach dem Besuch bei ihrer Familie ist sie eh so gut gelaunt, dass ihr nicht mal der Regen diese nehmen kann:
 Auch beim gemeinsamen Abendbrot mit Elias hat sie das Gefühl, dass heute noch was richtig Gutes passiert und kann einfach nicht aufhören zu grinsen:
Trotzdem muss sie sich danach kurz hinlegen und will gerade ein kleines Nickerchen auf dem Sofa machen, als es plötzlich ziemlich feucht wird zwischen ihren Beinen.:
„Ähm, Elias kommst du mal kurz. Ich glaube meine Fruchtblase ist geplatzt.“
„Ach du Sch...“, panisch schnappt sich Elias die fertig gepackte Krankenhaustasche und fährt das Auto vor. Endlich ist es also soweit und das Baby kommt. Freudig und aufgeregt macht sich Penny zusammen mit Elias auf den Weg ins Krankenhaus. 
Schon wenige Stunden später, es war eine ziemlich schnelle Geburt, können Penny, Elias und Baby Emilia wieder nach Hause. Penny hat also ein Mädchen zur Welt gebracht und freut sich riesig über die Ankunft des kleinen Sonnenscheins:
Und sie hat sich auch ganz umsonst Sorgen um ihre Figur gemacht, denn nach der Geburt ist sie schnell wieder so schlank wie vorher:
Aber die Geburt hat sie doch ganz schön geschafft, deswegen muss sie sich nach dem ersten Stillen erstmal hinlegen, aber kein Problem, denn Elias ist schon zur Stelle und kümmert sich um seine Tochter:
Bei ihm war es gleich Liebe auf den ersten Blick und er vergöttert die Kleine jetzt schon. „Ja, wer ist Papas kleine Prinzessin? Du natürlich“, gluckst er sie liebevoll an und drückt ihr einen Kuss auf die Stirn.:
Nach einem kurzen Schläfchen ist dann auch Penny einigermaßen wieder fit und nimmt sich ausgiebig Zeit um ihre kleine Tochter zu bewundern. „Oh ich glaube du bist das hübscheste kleine Wesen auf dieser Erde, dass ich jemals gesehen habe.“:
Elias ist wie zu erwarten war ein wundervoller Vater und scheut sich auch nicht die schmutzigen Windeln von Emilia zu wechseln:
Am nächsten Tag kommen natürlich Greg und Svea gleich vorbei, um ihre Enkelin zu begutachten:
„Penny herzlichen Glückwunsch zur Geburt. Ein Mädchen also. Wie schön“, freut sich Greg:
„Und geht es euch gut? Habt ihr alles gut überstanden? Ist sie gesund?“, will Svea wissen.
„Ja, alles gut. Es war eine traumhafte Geburt. Keine Komplikationen und es ging alles unheimlich schnell. Emilia hatte es wohl sehr eilig. Kommt wir gehen hoch, dann kann ich sie euch zeigen.“:
Da lassen sich Greg und Svea nicht zweimal bitten und trotten aufgeregt hinter Penny die Treppe hoch.
„Guck mal Emilia, das ist dein Opa. Zu dem kannst du immer gehen später, wenn dich die Jungs ärgern. Opa zeigt denen dann mal wo der Hammer hängt“:
„Na da kannst du Gift drauf nehmen“, lächelt Greg die kleine Emilia an.
„Und das ist deine Oma. Die hilft dir bei allem weiter, was du deiner Mama nicht erzählen kannst. Oma weiß nämlich alles.“:
„Na ja, nicht alles. Aber schon ein bisschen was“, gibt Svea verlegen zurück.
Nach so vielen neuen Gesichtern ist Emilia dann ganz schön müde und schläft sofort ein. Dann setzten die Erwachsenen sich eben an den Kartentisch und diskutieren beim Karten spielen über dreckige Windeln und wunde Babypopos:
Irgendwann zwischendurch guckt Penny dann mal aus dem Fenster und muss sich doch ganz schön über die Haushaltshilfe wundern. Draußen regnet es in Strömen, aber der Typ meint er muss sämtliche Pfützen aufwischen:
Was für eine sinnlose Tätigkeit, aber irgendwie muss man seine Stunden ja voll bekommen.

Nachdem Mama und Papa wieder weg sind, klingelt es schon wieder an der Tür. Dieses Mal ist es Rosalie, die ganz aufgeregt in Pennys Arme fällt.:
 „Oh Penny, herzlichen Glückwunsch. Man ist das alles aufregend. Ich bin schon so gespannt auf die Kleine. Mama und Papa haben gesagt sie ist total niedlich. Und da musste ich nach der Arbeit einfach herkommen du mir selbst ein Bild machen. Ich hoffe das stört dich nicht. Hach, wo ist sie denn? Kann ich sie mal sehen? Darf ich sie vielleicht auch mal halten. Oh man ich bin so aufgeregt. Hab ich das schon erwähnt?“:
„Woah, ruhig Schwesterchen. Erstmal tief durchatmen. Und dann können wir natürlich sofort hochgehen und du kannst Emilia Hallo sagen.“
Rosalie atmet ein paar Mal tief durch und geht dann zusammen mit ihrer Schwester nach oben.
„So Emilia und das ist deine Tante Rosalie. Die freut sich glaub ich am meisten dich kennen zu lernen. Zu der kannst du eigentlich immer gehen. Die ist immer für dich da. Ich glaube das ist die beste Tante, die sich ein kleines Mädchen wünschen kann“, flüstert sie Emilia ins Ohr mit einem glücklichen Lächeln in Richtung Rosalie:
Rosalie muss derweil nochmal tief durchatmen, damit sie Emilia mit ihrer aufgedrehten Art am Ende noch verschreckt:
„Oh man Penny, die ist wirklich goldig und so knuffig. Das habt ihr zwei gut hinbekommen.“, freut sich Rosalie für Penny und Elias.
„Dankeschön. Aber ich bin mir sicher du und Bruno ihr bekommt eines Tages auch ganz entzückende Kinder. Vielleicht dauert es ja auch gar nicht mehr so lange.“:
„Ach ich hoffe doch. Jetzt wo ich dich und die kleine Emilia gesehen habe, wünsche ich mir auch endlich ein Kind mit Bruno. Ich glaube dann wäre mein Leben komplett. Wird echt Zeit, dass wir bald mal die Hochzeit hinter uns bringen.“, lacht Rosalie.
„Na dann haut mal rein. Und ansonsten kannst du solange jederzeit auf Emilia aufpassen und schonmal ein bisschen üben. Die freut sich bestimmt, wenn sie Zeit mit ihrer Tante verbringen kann.“
Lachend stehen die beiden noch eine ganze Zeit lang oben im Flur:
Beide sind unendlich glücklich darüber, dass aus Schwestern, die vorher nicht viel miteinander zu tun haben und nur nebeneinander her gelebt haben, so gute Freundinnen geworden sind, die einander nicht missen wollen.
Schließlich wird es Zeit für Rosalie nach Hause zu gehen, aber sie verspricht bald wieder vorbei zu kommen und Pennys Angebot mit dem Babysitten definitiv zeitnah wahrzunehmen:
Und so macht sie sich dann auf den Weg nach Hause mit dem großen Wunsch eigene Kinder zu haben und der Überlegung, wie sie das ihrem Verlobten wohl am Besten schmackhaft machen kann…

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Damit schließt sich im Prinzip erstmal Pennys Geschichte soweit. Sie hat endich Elias bekommen. Beide wohnen in einem schönen Haus:
Und sie haben eine gemeinsame Tochter, die ich auch schon habe altern lassen, bestand ja keine Notwendigkeit mehr sie als Baby zu lassen und Penny sieht echt gut aus mit Emilia auf dem Arm:
Hier nochmal eine Ganzkörperansicht:
Es haben sich tatsächlich Elias braune Haare durchgesetzt und auch seine blauen Augen.
So sieht sie dann mal als Kind aus:
Und so als Teen (leider mit Augen zu, aber man kann ja erahnen wie es mit Augen auf aussieht):
Mayumi hat tatsächlich praktischerweise einen kleinen Jungen bekommen (bzw kurz vor Penny, deswegen hat die noch schnell den letzten Tag vor der Geburt ganz viele Erdbeeren gegessen ^^) und so sieht der kleine Sebastian aus:
Ein hübscher Kerl, auch als Kind:
Und auch als Teen:
Das heißt ich kann die Genration tatsächlich irgendwann mal zusammenführen *yay* Das freut mich irgendwie ganz besonders. ^^













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